Großer Bruder, große Schwester – Ein Erfahrungsbericht

Seit ein paar Wochen betreue ich gemeinsam mit zwei Freundinnen drei Flüchtlinge im Michlstift. Die ersten Male, als wir etwas mit ihnen unternommen haben, waren noch ein bisschen unsicher, weil wir – genau wie die Jungs – nicht so genau wussten, was auf uns zu kommen würde. Aber ich denke, dass schnell ein gewisses Vertrauensverhältnis aufgebaut wurde, auch wenn es vor allem am Anfang noch viele Verständigungsprobleme gab. Wir haben auch festgestellt, dass es große (interessante!) kulturelle Unterschiede zwischen Afghanistan und Deutschland gibt.

ErfahrungsberichtWir besuchen die Jungs einmal in der Woche im Michlstift und spielen Kicker, Tischtennis oder andere Spiele und lernen zusammen spielerisch Deutsch. Ich habe für die drei eine Deutsch-lern-Mappe zusammen gestellt, wofür sie sich meistens sehr interessieren und motiviert nachfragen. Insgesamt macht es sehr viel Spaß, vor allem tauen die Jungs mit der Zeit wirklich auf, erzählen uns auch einiges und freuen sich jedes mal, wenn wir da sind.

Jedes mal nach unserem Besuch merken wir, wie gut uns das selbst auch tut und sind wirklich sehr dankbar so eine tolle Erfahrung machen zu können. Es freut uns sehr, ein bisschen helfen zu können, und vor allem auch so viele liebe und hilfsbereite höfliche Jungs und auch andere Helfer des Projekts „Großer Bruder, große Schwester” kennen zu lernen.

Simone